Dienstag, 21. März 2017

Therapie


Therapiestunde


du sitzt da ganz verkrampft, wie ein Igel, als würdest du etwas ganz doll festhalten.
Ja ich halte meine Traurigkeit fest., ich habe Angst sie loszulassen, zu zeigen und dann kann ich sie vielleicht nicht mehr beschützen. Deswegen muss ich sie ganz verkrampft und doll festhalten.
Traurigkeit: Warum darf ich nicht raus?
Ich: Sonst kann ich dich nicht mehr beschützen, vielleicht wird es dann zu heftig, wenn ich dich raus lasse.


Ich sitze da, den Blick nach weit unten, Blick zu den Heizungsrohren und Steckdosen, ängstlich und tieftraurig.
Ich wippe hin und her, und habe Angst die Traurigkeit nicht halten zu können.


Hinter dir sind Taschentücher
Ja... ich brauche sie nicht.. oder doch?


Irgendwann sagt sie


Darf ich dich mal umarmen?


Mein ganzer Körper verkrampft sich, ich habe Angst, alles steuert dagegen an und schließlich sage ich "Nein"


Ich würde dich auch wieder loslassen, wenn du es sagst, gerade bei dir würde ich  nicht tun, was du nicht willst.


Nein, ich will nicht, ich kann nicht, ich habe Angst, ganz viel Angst.


(dabei ist es wahrscheinlich, das was ich brauche, eine Umarmung)
"Geh weg, ich kann nicht mehr"


Doch sie bleibt.


"Ich gehe gleich auf Toilette.."


Du kannst es entscheiden, ich kann dich halten, oder du gehst auf Toilette, aber ich bleibe, entweder du gehst  und stehst auf, aber ich bleibe hier sitzen.


"wie asozial", sage ich , aber eigtl, ist es ziemlich nett von ihr..
Ich stehe auf, nimm nur mein Handy mit, Tasche lasse ich im Raum und gehe zur Toilette, mache das Licht an, schließe ab, gehe in die weitere Tür zur Toilette, schließe ab, setze mich auf den Boden, mache mich ganz klein, stütze mein Gesicht auf die Knie und versuche langsam loszulassen, ich bin immer noch verkrampft, ich weine und bin traurig, dass ich gegangen bin und weine, ich spüle, und gehe raus, Blick in den Spiegel, ich wische die Tränen weg, ich gehe wieder in den Raum, sie sitzt noch dort, oh man, ich bin sooo traurig, sie bleibt sitzen, ich packe meine Tasche, ich kann sie nicht angucken, kann nicht zeigen, wie traurig ich bin, sie sagt
melde dich wenn was ist, kann ich dich jetzt so gehen lassen,
ich sage ja.
ich gehe, ich bin immer noch verkrampft, meine Arme sind verschränkt, bis ich zu Hause ankomme, ich bin so traurig,
ich soll meine Angst + Sicherheit+ Traurigkeit aufmalen, vll mache ich das heute noch.


Luna

Freitag, 10. März 2017

vor ein paar Tage aufgeschrieben


Ich laufe von A nach B, mehrere Leute, die it mir sprechen, kriege nicht alles mit, keine Konzentration, und merke dennoch, dass es nicht weiter geht.
Zu viel Stress
nur sagen, das und das und das muss ich noch machen,
keine Zeit für mich, kein Wunder, das ich auf einmal auf Toilette weinend zusammenbreche,
totale Überforderung.

Auf einmal kommen wieder Gedanken der Sinnlosigkeit, Selbstverletzungsgedanken um die verdammte Anspannung loszuwerden.
Ich will doch nicht sterben, ich will einfach, das der Schmerz, die Überforderung aufhört,
ich will endlich mit dem Leben anfangen und nicht nur überleben, doch was bietet mir das Leben?!
Die Vergangenheit, die sich auf die Gegenwart anschließt,
jeder sagt, ich muss da jetzt durch den Dschungel, aber verdammt wo bleibe ich, denkt ihr ich habe mir diese Psyche ausgesucht,
bestimmt nicht.
Ich habe versucht weiterzumachen,
nur leider wurde mir diese Sicherheit immer wieder weggenommen.

Ich habe immer wieder versucht Vollzeit zu arbeiten, versucht immer weiter zu machen,
habe zugesehen, wie ich kaputt gegangen bin und habe trotzdem weitergemacht.
Ich habe aber nun gemerkt, dass ich vll an falschen Stellen gearbeitet habe, d.h. ich brauche andere Stellen, ich kann nicht Vollzeit irgendwo arbeiten, gescheige eine Ausbildung anfangen, noch nicht.
Ich brauche Therapie, Traumatherapie, um das ganze zu verarbeiten und dann kann ich vll wieder nach vorne blicken und damit anfangen zu leben.

Denn Depressionen heißt nicht, einem gehts mal schlecht und nach einem Tag gehts ieder und man ist für Monate wieder erlöst.
Depressionen zu haben bedeutet für mich, das ich kraftlos bin, oft nicht aufstehen kann,
Alpträume jede Nacht zu haben und wenn ich aufwache, erstmal 1-2 Stunden brauche um  klarzukommen und dann es endlich schaffen aufzustehen.
Rausgehen zu wollen, sich vll mit Freunden zu treffen, aber es nicht schaffen rauszugehnen, es geht nicht.
Ängste jeden Tag.
Vll mal ein bisschen stolz zu sein, dass man es geschafft hat duschen zu gehen, obwohl es natürlich für andere Menschen selbstverständlich ist, für mich nicht immer.
Ängste nicht gut genug für die Welt zu sein oder für sich selber zu sein.
Posttraumatische komplexe Belastungsstörung
Alpträume, Ängste, Flashbacks, immer wieder Gedanken an das Erlebte, Angst niemals Nähe zulassen zu können, Angst, dass es nochmal passiert, Angst Vertrauen entgültig zu verlieren,
Angst oft vor der Dunkelheit,
Angst vor neuen Menschen,
Angst niemals lieben zu können.

Freitag, 3. Februar 2017

kurzer post


ich gehe raus, ich muss einkaufen, doch, als ich raus ehe, merke ich schon wie mir die Hitze in den Körper steigt, Kreislauf ist im Arsch, ich schaffe es dennoch in den Laden zu gehen und das nötigste einzukaufen. Ich muss auch noch zur Post, es ist so warm hier drin, lange Schlange, irgendwann bin ich endlich dran, bedanke mich, bezahle und gehe wider, Winterjacke auf, die Kälte spüren, alles dreht sich, doch irgendwie schaffe ich den Weg nach Hause, ich bin so kaputt, so müde, mein Kopf durch s kaputt.

Mittwoch, 25. Januar 2017

nicht belastbar/ Gefühle


Ich war heute bei sonem Kurs für Ehrenamtliche


Es war heftig, einfach heftig, sie hat so viele Themen angesprochen, über Mißbräuche... und die Gruppe hat geredet über Fälle und bla bla blabla,
Ich war abwesend und gleichzeitig voll dabei, ich hätte fast geweint, es ist einfach zu viel, ich glaube, ich bin einfach nicht belastbar..


Gefühle: Es macht mich alles so unendlich traurig..


Und trotzdem will ich es versuchen weiter dabei zu sein/ bleiben.

Ekelhafter Alptraum (TW)

Ich bin Lebensmittel einkaufen, will zurück nach Hause, doch verlaufe mich, es wird dunkel und ich bekomme Angst, gehe einen Weg entlang, dort ist eine Person, ich bekomme Angst und gehe schnell wieder zurück, dort wo mehr Straßenlaternenlicht ist.  Dann sehr ich drei Frauen jeweils mit Hunden unterwegs, ich frage sie, ob sie kurz hier arten können, ich meinte ich rufe die Polizei.
Im Traum dachte ich, dass die Polizei kommen muss, wenn man zu viel Angst hat, alleine nach Hause zu laufen, sie muss kommen und einem nach Hause fahren. Ich hatte zwar Angst, dass die mich in die Psychiatrie fuhren,  aber auch das war mir egal, Hauptsache ich kam aus der Dunkelheit raus.
Ich wartete an einem "verlassenen" Bahnhof, die drei Frauen mit Hunden warteten mit mir. Dann kam ein Mitarbeiter des Bahnhofs, ich glaube ich fühlte mich sicher, denn ich sagte den 3 Frauen, dass sie nun ruhig wieder weitergehen können, denn ich bin ja jetzt sicher, also verließen sie mich. Und ich war mit dem Typie allein in so einem Raum, er sagte kurz, er ginge kurz weg, wahrscheinlich rauchen oder so.
Also war ich alleine, ich wollte kurz raus gehen, da war ein Mann, ich erschrak, er ging erst an mir vorbei und dann kam er zurück, drückte mich durch die Tür, in den Raum, ich hatte Todesangst, er zog sich aus, ich war auf einmal untenrum nackt, er kam näher, ich weinte, ich schrie, er kam näher, er vergewaltigte mich.. dann kam auf einmal der Mitarbeiter vom bHanhof die Treppe hoch, er checkte gar nicht was los, passiert ist, er war voll zugedröhnt.. doch der Täter hatte Schiss vor Konsequenzen, pisste "nur" noch auf mich drauf und verschwindete dann, dann kam auf einmal noch ein anderer Mann und wollte mich auch noch vergewaltigen, doch dann kam auf einmal die Polizei und verhinderte dies. Ich lag "einfach" nur da, regungslos, fast Tod und angsterfüll.


Dann bin ich aufgewacht, ängstlich, traurig und konnte lange Zeit nicht aufstehen..

Mittwoch, 18. Januar 2017

Rückblick


Es ist nicht ein Ereignis, nicht 2 , nicht 3

Vielleicht 3 die genau jeweils einmal passiert sind..


... und dann ist da noch das Zwischendrin.. kein Halt, keine Sicherheit, keiner da,
"Wettbewerbe" , jeder will der bessere sein.. wer muss zurückstecken, wer kümmert sich lieber um andere, als um sich selbst.  ich


Ich kann mich echt nicht erinnern, wann ich mich mal sicher gefühlt habe, jeder hat an mir gezerrt, doch keiner hat gesagt, "ich hab´dich lieb"
Ich wollte flüchten von zu Hause und war unterwegs, bei fremden Familien, irgendwelche 40- jährigen Männer, die mir ihre Handy-Nummer in die Hosentasche gesteckt haben, (zum Glück nichts näher gemacht haben)
Ich war bei anderen Familien, weil ich den Wunsch nach Halt und Sicherheit nicht aufgeben wollte, ich wollte/brauchte einfach nur Halt.
Mutter und Vater hatten einen neunen Freund oder Freundin.
Die hatten Kinder, zu viel, zu viel, ich ging unter, nicht wichtig, habe alleine gespielt, allein,
kein Halt, keine Sicherheit.

War mit Freunden unterwegs, wir haben geredet, jeder hat erzählt, was zu Hause los ist, andere würden geschlagen, ich wollte es erst nicht sagen, habe aber dann gesagt, dass ich keine Liebe bekomme, sie meinten, dass ist fast noch schlimmer.


Schule.. 8. Klasse sitzengeblieben..
Kenne niemand, schüchtern und mich beschäftigten andere Themen, Depression, Traumaerinnerungen, Überforderung, keine Konzentration, ich wurde gemobbt, scheiße, warum konnten mich die Biester nicht einfach in Ruhe lasssen, warum immer wieder drauf losgehen.
Schule immer Schlechter, Lehrerin scheiße.. Schule geschwänzt (Psyche kaputt, Zusammenbruch), Lehrerin zu Hause angerufen, Anschiss vom Vater, dann heftigster Zusammenbruch, Schulpflicht, wieder zur Schule)


Freunde haben mich gebraucht, doch als ich Hilfe brauchte, war für sie die Freundschaft beendet.. Gift Freundschaft.
Überall habe ich Halt gesucht und suche ihn immer noch..

Freitag, 23. Dezember 2016

TW und nicht TW


Ich will nicht, dass es wieder passiert,


warum tue ich mir eigentlich jedes Jahr die gleiche Scheiße an, weil ich jedem gerecht werden möchte, nur nicht mir selbst..
(ausgenommen letztes Jahr, da war ich zum Glück verhindert)

Weihnachten= das Fest der Liebe, das Zusammensein, Familie blabla bla


Andere Familien feiern alle am 24.


Tja bei uns läuft das ein bisschen anders ab, wir feiern an allen 3 Tagen, immer mit wechselnden Familien-Leuten.


Es gibt super viele Leute, die freuen sich auf Weihnachten, ich leider nicht.
Schon alleine das Datum ist für mich erschreckend.


Ich werde jetzt hier nicht haargenau schreiben, wie ich diese tollen, wahnsinnig tollen Tage verbringen werde...
sondern, was mir Sorgen bereitet. Und zwar ich muss/ werde meine Tante (F*) sehen..und dann  muss ich, weil das mir Verwandte gesagt haben, nett, höflich, lächelnd den Abend genießen verbringen. Und darf eigtl. nicht laut werden, nicht ausrasten, nicht gehen.


Ja eigtl. vielleicht versuche ich, aber es nicht einfach nur auszuhalten, sondern "einfach" zu gehen, wenn es reicht, wenn ich einfach nicht mehr so tun will, als wäre alles ok,
ICH WILL MICH NICHT MEHR VERLEUGNEN, ICH WILL SO SEIN WIE ICH BIN.


Verdammt Leute , verdammt Luna, ich will mich nicht verstellen, damit es anderen gut geht und, die ein tolles , verstelltes Weihnachtsfest haben, ich will mich nicht verstellen, ich will, dass es mir gut geht, ich will mich nicht verleugnen, denn damit habe ich mir die letzten Jahre auch keinen Gefallen getan / ganz im Gegenteil.
Ich will das es mir gut geht, auch wenn das heißt, dass ich schlecht dastehe in der Familie
                                            , auch wenn das heißt, dass ich die Feier frühzeitig verlasse, aber dann habe ich wenigsten mal was für mich getan. Ja verdammt, weil ich es nunmal wert bin.






(so ja ich versuche es umzusetzen.)


LUna